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"Niederlande im Dialog"
Die Idee der »Tage des Interkulturellen Dialogs« stammt ursprünglich aus Rotterdam: Nach den Ereignissen des 11. September 2001 wurde dort eine Plattform ins Leben gerufen, die es sich zum Ziel setzte, einen Beitrag zur Verständigung und zum persönlichen Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern zu leisten.
So wurde im Oktober 2002 erstmals der »Dag van de Dialoog« realisiert, an dem sich etwa 750 Menschen beteiligten und über das Thema »Anderen begegnen und sich selbst zeigen« austauschten. Seitdem wird die Veranstaltung in Rotterdam jährlich jeweils mit einem anderen Thema wiederholt.
In den Niederlanden machte das Konzept aus Rotterdam „Karriere“: es wurde zunächst in Amsterdam und dann in vielen anderen Städten eingesetzt und wird bis heute mit großem Erfolg weiterentwickelt und ausgebaut. Was als Tag des Dialoges in Rotterdam begann hat sich mit finanzieller Unterstützung des Oranjefonds und unter Koordination von Art.1 und Nieuwe Maan mittlerweile zu einer Dialogbewegung unter dem Namen "Niederlande im Dialog" entwickelt.
In der "Nationalen Woche des Dialoges" Anfang November 2009 nahmen mehr als 45 Städte und Gemeinden und schätzungsweise 12. - 15.000 Dialogbegeisterte teil.
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