Häufig gestellte Fragen und unsere Antworten

1. Was ist die Zielstellung der Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs?

2. Wie läuft eine Dialogrunde ab?

3. Was ist das Besondere an den Tagen des Interkulturellen Dialogs?

4. Wer kann einen Dialogtisch organisieren?

5. Wer moderiert?

6. Bekommt man eine Aufwandsentschädigung für die Dialogtische?

7. Wo finden die Tische statt?

8. Wer koordiniert die Tage? Wer ist Ansprechpartner?

9. Was geschieht nach den Tagen des Interkulturellen Dialogs?

1. Zielstellung

Die Einwanderungsstadt Berlin gemeinsam zu gestalten, stellt für alle Menschen, die hier leben, eine zentrale Herausforderung dar. Darüber ins Gespräch zu kommen, Ideen auszutauschen und gleichzeitig ganz konkret Anerkennung und Respekt zwischen Menschen mit unterschiedlichen sozialen, religiösen und kulturellen Hintergründen zu stiften, ist wichtigste Zielstellung der Tage des Interkulturellen Dialogs. Die Zusammenarbeit verschiedener Organisationen, Institutionen und Initiativen ist in diesem Zusammenhang von großer Bedeutung, um Personen und Gruppen zu ermutigen, sich für notwendige Veränderungen in unserer Stadt einzusetzen.

Die Vision der Tage des Interkulturellen Dialogs haben die Organsiationen im Trägerkreis in einem Leitbild zusammengefasst.

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2. Trägerschaft

Im Trägerkreis der Veranstaltungsreihe beteiligen sich Organsiationen an der Konzeption und Planung der jährlichen Veranstaltungsreihe. In einer Reihe von Vorbereitungstreffen werden Fragen der Themenwahl für den Aufruf zur Beteiligung, der Planung der Abschlussveranstaltung und der weiteren Entwicklung der Veranstaltungsreihe besprochen.


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3. Ablauf

Bei einer Dialogrunde im Rahmen der Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs kommen 8 -12 Menschen an einem „Dialogtisch“ zusammen. Das Gespräch wird von einem Dialogbegleiter / einer Dialogbegleiterin geleitet und dauert zwei bis drei Stunden. Welches Thema im Mittelpunkt steht, wird im Vorfeld durch die Veranstalter (Einzelpersonen, Organisationen oder Institutionen) festgelegt.
Wichtig ist, dass die Teilnehmenden sich auf das, was gesagt wird, einlassen und die Meinungen und Ideen der anderen als legitim anerkennen, auch wenn sie nicht unbedingt damit einverstanden sind. Schließlich beruhen diese auf den jeweils eigenen Lebenserfahrungen, die eine Person gemacht hat.
Am Ende formulieren alle Beteiligten gemeinsam drei Botschaften. Diese Botschaften können Wünsche, Vorsätze, Erkenntnisse, Zukunftspläne oder Forderungen sein.
In einigen Fällen verabreden sich die Veranstalter/innen und Teilnehmenden auch, weitere Dialogrunden zu organisieren, um den Austausch zum Thema noch zu vertiefen.

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4. Dialogmethode

Die Dialogtische mit jeweils etwa 8 bis 12 Teilnehmer/innen haben sich in den vergangenen Jahren als Lern- und Erfahrungsorte bewährt. Sie bieten Raum und Gelegenheit für einen gleichberechtigten Austausch von Wahrnehmungen, Sichtweisen und Erfahrungen.
Bei den Tagen des Interkulturellen Dialogs haben wir für die Gespräche an den Dialogtischen eine besondere Form der Kommunikation gewählt – den Dialog nach Bohm. Damit ist eine ganz bestimmte Methode gemeint, die auf den Physiker David Bohm zurückgeht. Wir finden diese Methode sehr gut geeignet, um Bewohner/innen einer Stadt miteinander ins Gespräch zu bringen, deren kulturelle und soziale Hintergründe und Lebenslagen sehr unterschiedlich sind.

Weitere Informationen zur Dialogmethode nach David Bohm


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5. Organisation

Jede Einzelperson, Organisation oder Institution, die gerne einen Dialogtisch in Berlin organisieren möchte und Zeit sowie die Räumlichkeiten dafür zur Verfügung stellen kann.
Für einen Dialogtisch sollten sich ca. 8 -12 Teilnehmende, ein/e Dialogbegleiter/in und ein/e Berichterstatter/in zusammen finden.

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6. Moderation

Der Dialogbegleiter / die Dialogbegleiterin sollte möglichst schon etwas Erfahrung in der Modeartion von Gesprächen haben.
ARiC Berlin bietet im Vorfeld der Dialogtage auch einen Workshop für Dialogbegleiter/innen (und Veranstalter/innen) an, um sie mit der Dialogmethode nach David Bohm vertraut zu machen.

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7. Aufwandsentschädigung

Die Kosten, welche beim Ausrichten eines Dialogtisches entstehen (Raumkosten, Bewirtung oder Moderationshonorar), kann ARiC Berlin leider nicht vollständig übernehmen. Wir versuchen einige Fördermittel zu beantragen, um in Ausnahmefällen auch geringe Aufwandsentschädigungen für Dialogbegleiter/innen oder Berichterstatter/innen zu ermöglichen.

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8. Veranstaltungsorte

Die Dialogrunden finden in verschiedenen Bezirken in Berlin statt; überall dort, wo die Mitwirkenden der Tage des Interkulturellen Dialogs Dialogtische anbieten möchten.
In den vergangen Jahren wurden an unterschiedlichsten Orten Dialogtische ausgerichtet, dazu zählten u. a. Vereinsräume, Säle öffentlicher Einrichtungen, Turnhallen, Schulräume, Moscheen, Kirchen und Museen.

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9. Koordination

Wenn Sie einen Dialogtisch anmelden möchten, Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte an:

ARiC Berlin e.V.
Chausseestr. 29
10999 Berlin

Ansprechpartner: Jule Bönkost

Fon: 030-308 799-0
Fax: 030-308 799-12
Email: aric@aric.de

Aktueller Hinweis: Wo und wann die Dialogtische stattfinden, können Sie dem Programmheft entnehmen, das ab Anfang Oktober zur Verfügung stehen wird. Ab demselben Zeitpunkt sind die Termine auch auf unserer Website www.tage-des-interkulturellen-dialogs.de aufgeführt.

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10. Abschluss der Dialogtage

Zum Ende der Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs wird im Rahmen einer Abschlussveranstaltung Gelegenheit gegeben zu Austausch aller Beteiligten der vorangehenden Dialogrunden untereinander sowie mit Vertreter/innen aus der Berliner Politik und Verwaltung.

Außerdem wird jährlich eine Dokumentation der Tage des Interkulturellen Dialogs erstellt, die eine Zusammenfassung, die Botschaften und Fotos der Dialogtische sowie Informationen zu den Rahmenveranstaltungen und zur Öffentlichkeitsarbeit beinhaltet.

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Quelle: http://www.tage-des-interkulturellen-dialogs.de/aktuelles/fragen_und_antworten/